Pfingsten ist für viele ein verlängertes Wochenende – für die Polizei im Appenzellerland bedeutet es vor allem eines: verstärkte Verkehrskontrollen.
Mehrere Lenker wurden mit massiv überhöhter Geschwindigkeit gestoppt.
Ein Fall sticht besonders heraus.
Kontrolle auf der Strecke Hundwil – Appenzell
Am Sonntagnachmittag führte die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden eine Geschwindigkeitskontrolle auf der Ausserortsstrecke zwischen Hundwil und Appenzell durch.
Innerhalb kurzer Zeit passierten mehrere Fahrzeuge die Messstelle deutlich zu schnell.
Erste Ergebnisse der Kontrolle
- 5 Lenker: 105 bis 140 km/h → Anzeige bei Staatsanwaltschaft
- 17 Lenker: Ordnungsbusseverfahren
- Mehrere weitere Überschreitungen im unteren Bereich
23-Jähriger mit 164 km/h gestoppt
Kurz vor 15.45 Uhr kam es zu einem besonders gravierenden Fall.
Ein 23-jähriger Autofahrer war mit drei Mitfahrenden unterwegs.
Er wurde mit 164 km/h gemessen – erlaubt waren 80 km/h.
Nach Abzug der Toleranz überschritt er die zulässige Geschwindigkeit um 79 km/h.
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Raserdelikt erfüllt
Damit erfüllt der Lenker den Tatbestand eines Raserdelikts.
Die Polizei konnte ihn kurze Zeit später in Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden anhalten.
Der Mann:
- wurde der Staatsanwaltschaft zugeführt
- musste den Führerausweis auf Probe abgeben
Weitere Kontrollen am Pfingstmontag
Auch am Pfingstmontag setzte die Polizei ihre Kontrollen fort.
Kontrolliert wurde unter anderem:
- Strecke Richtung Schwägalp
- Sondertal
Ergebnisse der mehrstündigen Kontrollen
- 17 Lenker erneut zur Anzeige gebracht
- Geschwindigkeiten zwischen 108 und 128 km/h
- rund 80 weitere Übertretungen im Ordnungsbussenbereich
Die Pfingstkontrollen im Appenzellerland zeigen deutlich, wie schnell aus einer Fahrt eine Straftat werden kann.
Besonders der Fall des 23-Jährigen verdeutlicht die Risiken massiver Geschwindigkeitsüberschreitungen.
Die Polizei kündigt an, auch künftig verstärkt zu kontrollieren.






