Anthony Joshua hat sein Comeback im Boxring mit einem Sieg beendet, musste dabei aber einen schweren Rückschlag verkraften. Der frühere Schwergewichts-Weltmeister ging gegen den Albaner Kristian Prenga bereits nach rund 20 Sekunden zu Boden, gewann den Kampf in Dschidda jedoch durch K.o. in der zweiten Runde.
Der britische Boxer Anthony Joshua stand bei seinem ersten Kampf nach seinem schweren Verkehrsunfall Ende 2025 vor einer schwierigen Aufgabe. Gegen den grossen Aussenseiter Kristian Prenga geriet der 36-Jährige früh unter Druck und wurde bereits nach wenigen Sekunden erstmals angezählt.
Laut Medienberichten, unter anderem von GMX, kassierte Joshua nach etwa 20 Sekunden einen Aufwärtshaken und ging zu Boden. Rund 40 Sekunden vor Ende der ersten Runde musste er erneut angezählt werden. Der Kampf schien sich zu einem unerwarteten Debakel für den ehemaligen Weltmeister zu entwickeln.
Joshua dreht den Kampf in der zweiten Runde
Nach dem schwierigen Start fand Joshua in der zweiten Runde besser in den Kampf. Der Brite erhöhte den Druck und konnte die Partie mit einem präzisen rechten Haken vorzeitig beenden.
Nach dem entscheidenden Treffer sprach Joshua von einer Leistung, die über reine Schlagkraft hinausgehe. Für ihn sei der Sieg auch eine persönliche Reaktion auf die schwierige Zeit nach seinem Verkehrsunfall gewesen.
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Im Dezember 2025 war Joshua in Nigeria in einen schweren Unfall verwickelt. Während der Boxer selbst mit leichten Verletzungen davonkam, verloren zwei enge Wegbegleiter ihr Leben. Dazu gehörten sein Personal-Trainer Sina Ghami sowie sein Betreuer Latif «Latz» Ayodele.
Millionenkampf gegen Tyson Fury bleibt möglich
Mit dem Sieg in Saudi-Arabien hielt Joshua seine Pläne für einen grossen Boxkampf am Leben. Nach Angaben seines Promoters Eddie Hearn ist ein Duell gegen den britischen Schwergewichts-Star Tyson Fury bereits vertraglich vereinbart.
Voraussetzung für den geplanten Millionenkampf ist allerdings, dass beide Boxer ihre jeweiligen Aufbaukämpfe gewinnen. Fury hatte diese Bedingung zuvor mit einem Sieg gegen den Polen Mariusz Wach erfüllt.
Auch weitere Boxer waren in Dschidda im Einsatz. Der deutsche Profiboxer Simon Zachenhuber verlor seinen ersten WM-Titelkampf im Supermittelgewicht trotz einer starken Leistung nach Punkten gegen den weiterhin ungeschlagenen WBO-Weltmeister Hamzah Sheeraz aus Grossbritannien.






