Mitten in Washington, kurz vor Thanksgiving: Zwei Nationalgardisten werden bei einem gezielten Angriff nahe des Weissen Hauses lebensgefährlich verletzt.
Was als ruhiger Einsatz begann, wurde zum politisch hochbrisanten Fall – mit weitreichenden Konsequenzen.
Was am Mittwoch wirklich geschah
Der Angriff in der Nähe des Weissen Hauses
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Am Tag vor Thanksgiving eröffnet ein Mann das Feuer auf Nationalgardisten, die in der Nähe eines Touristenhotspots stationiert waren.
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Zwei Soldaten der Nationalgarde von West Virginia wurden dabei schwer verletzt.
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Der Täter wurde später ebenfalls verletzt aufgefunden – durch eine selbst zugefügte Schusswunde.
Identität des Verdächtigen
Wie nytimes.com berichtet, handelt es sich beim mutmasslichen Täter um Rahmanullah Lakanwal, 29 Jahre alt.
Er soll 2021 im Rahmen des Flüchtlingsprogramms „Operation Allies Welcome“ aus Afghanistan eingereist sein.
Politische Reaktionen: Trump schlägt Alarm
Präsident Trump reagiert umgehend
In einer Videoansprache bezeichnete Trump den Angriff als:
„einen Terrorakt gegen Amerika, direkt vor den Toren unserer Freiheit.“
Er kündigte an:
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eine Verschärfung der Abschiebepolitik
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die Aussetzung von Einwanderungsverfahren für Afghanen
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eine Überprüfung bestehender Flüchtlingsprogramme
Heimatschutzministerium bestätigt Einreise
Kristi Noem, Ministerin für Heimatschutz, bestätigte via Social Media:
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Der Verdächtige reiste im September 2021 ein
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Teil des Programms zur Aufnahme afghanischer Schutzsuchender nach dem Abzug der US-Truppen
Was ist „Operation Allies Welcome“?
Ein Rettungsprogramm mit Lücken?
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Eingeführt unter Präsident Biden
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Ziel: Schutz für afghanische Helfer und Zivilisten nach der Machtübernahme der Taliban
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Über 76’000 Afghan:innen erhielten seitdem Schutzstatus oder Aufenthaltstitel
Der Fall Lakanwal stellt das Programm nun in den Fokus politischer Kritik.
Sicherheitslage & Ermittlungen
Stand der Dinge
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Der Verdächtige befindet sich im Krankenhaus
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Die Ermittlungen liegen beim FBI und dem Heimatschutzministerium
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Hinweise auf ein grösseres Netzwerk liegen derzeit nicht vor
Die Behörden gehen von einem Einzeltäter aus.
Ein Fall mit weitreichender Wirkung
Ein einzelner Angriff – und doch ein Erdbeben für die US-Politik.
Er trifft ein hochsensibles Thema: Migration, nationale Sicherheit und Vertrauen in Schutzprogramme.










