Der Schweizer Energiekonzern Alpiq meldet einen deutlichen Gewinneinbruch.
Ein unerwartet langer Produktionsausfall und schwierige Marktbedingungen haben das Geschäftsjahr 2025 stark belastet.
Trotzdem spricht das Unternehmen von einem robusten Ergebnis.
Gewinn bricht deutlich ein
Im Jahr 2025 verzeichnete Alpiq:
Umsatz: 5,7 Mrd. Franken (–13,5 %)
EBITDA: 433 Mio. Franken (–69 %)
Bereinigtes EBITDA: 573 Mio. Franken (–41 %)
Reingewinn: 197 Mio. Franken (–79 %)
Bereinigter Gewinn: 310 Mio. Franken (–49 %)
Negative Sondereffekte belasteten das Ergebnis zusätzlich.
AKW Gösgen belastet massiv
Der ungeplante Stillstand des Kernkraftwerk Gösgen traf das Unternehmen besonders hart.
Produktionsausfall seit 24. Mai 2025
Belastung des Ergebnisses: 149 Mio. Franken
Wiederinbetriebnahme geplant: 21. März 2026
Sicherheitsmassnahmen verzögerten die Rückkehr ans Netz mehrfach.
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Anspruchsvolles Marktumfeld & Sondereffekte
Zusätzliche Belastungen entstanden durch:
Schwankungen bei Stilllegungs- und Entsorgungsfonds
Fair-Value-Effekte aus Energiederivaten
volatile Energiepreise
Diese Buchungseffekte können sich über die Laufzeit wieder ausgleichen.
Stromproduktion 2026 weitgehend verkauft
Der Konzern blickt vorsichtig optimistisch nach vorne:
Grossteil der Stromproduktion 2026 bereits abgesichert
solide Ausgangslage für Erträge
weiterer Ausfall von Gösgen bleibt Risiko
Wechsel in der Geschäftsleitung
Nach sechs Jahren verlässt Navin Parasram das Unternehmen.
Interimistisch übernimmt Morgane Trieu Cuot die Leitung des Geschäftsbereichs Trading.










