Mitten in der goldenen Herbstzeit kommt plötzlich Winter-Look auf: Auf mehreren Schweizer Alpenpässen kündigt der Schnee bereits eine vorzeitige Sperrung an.
Wer noch mit dem Auto durch die Berge plant, sollte jetzt dringend umdenken.
Warum sind die Pässe geschlossen?
Schneefall über 2 000 m
Laut MeteoSchweiz fiel in höheren Lagen bereits Schnee bis auf rund 1 600–2 000 Meter herab.
Darauf reagiert die Strassenverwaltung mit vorbeugenden Sperrungen, um Risiken wie Glätte, Schneekeile oder Lawinengefahr zu minimieren.
Welche Pässe betroffen sind
Der Furkapass – bereits als geschlossen gemeldet.
Der Nufenenpass – ebenfalls temporär gesperrt wegen Schneelage.
Beim Gotthardpass ist zumindest eine Wintersperre geplant bzw. wetterbedingt aufgeschoben worden.
Was heisst „bis auf Weiteres sperrt“?
Die Strassenbehörden geben derzeit keinen festen Termin für die Wiederöffnung an – sie hängen vom Wetter, Räumarbeiten und Lawinenlage ab.
Für Reisende bedeutet das: keine verlässliche Durchfahrt. Ersatzrouten und Mobilitätsplanung sind jetzt wichtig.
Auswirkungen für Verkehr & Planung
Autoverkehr: Wer auf die Idee kommt, spontan über diese Pässe zu fahren, steht womöglich vor geschlossenen Barrieren.
Tourismus & Logistik: Hotels, Transportunternehmer und Tagesausflügler müssen kurzfristig alternative Routen ins Auge fassen.
Sicherheit: Winterreifen, Schneeketten und Erfahrung im Hochgebirge werden jetzt schon relevant – nicht nur ab Dezember.
Tipps für Betroffene
Prüfen Sie aktuell die Strassenzustände von offiziellen Quellen (z. B. TCS) bevor Sie losfahren.
Planen Sie Alternative-Routen ein – Tunnel- oder Talverbindungen können schneller, sicherer sein.
Wenn Sie unterwegs sind: Geschwindigkeit anpassen, auf Schnee/Glätte achten und Rücksicht auf Räumfahrzeuge nehmen.
Für Tagesausflüge: Bedenken Sie, dass Rückkehr über einen Pass ggf. nicht möglich ist – besser früh starten oder Talroute wählen.






