Was für viele harmlos beginnt, endet für Millionen Menschen in einem Gesundheitsrisiko.
Neue Zahlen aus Italien zeigen eine besorgniserregende Entwicklung – besonders bei Jugendlichen und Frauen.
Die Dimension überrascht selbst Experten.
Alkohol in Italien: Die wichtigsten Zahlen
Ein aktueller Bericht des italienischen Gesundheitsinstituts zeigt das Ausmass:
- 36 Millionen Menschen trinken Alkohol
- 8,2 Millionen konsumieren in riskanten Mengen
- 730.000 leiden bereits an gesundheitlichen Schäden
- Nur 8,3 % erhalten eine Behandlung
Besonders alarmierend:
4,45 Millionen Menschen trinken exzessiv – also bis zur Betäubung.
Jugendliche besonders betroffen
Die Entwicklung bei jungen Menschen sorgt für grosse Sorgen:
- 1,27 Millionen gefährdete Konsumenten (11–24 Jahre)
- 580.000 davon unter 18 Jahre
- 79.000 Minderjährige trinken exzessiv
Das bedeutet:
Schon Jugendliche greifen regelmässig zu Alkohol in gesundheitsschädlichen Mengen.
Frauen trinken deutlich mehr als früher
Ein besonders auffälliger Trend betrifft Frauen:
- +84 % Anstieg in 10 Jahren
- Exzessiver Konsum steigt in allen Altersgruppen
- Besonders kritisch: Frauen im gebärfähigen Alter
Trotz bekannter Risiken – etwa für ungeborene Kinder – nimmt der Konsum weiter zu.
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Gesundheitliche Folgen werden oft unterschätzt
Viele Betroffene merken die Auswirkungen erst spät.
Häufige Folgen:
- Psychische Probleme
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- Organschäden (z. B. Leber)
- Abhängigkeit
Bereits 730.000 Menschen leiden laut Bericht an ernsthaften Folgen.
Ältere oft vergessen
Ein überraschender Befund betrifft ältere Menschen:
- Höchster Anteil an riskantem Konsum
- Kaum durch Präventionsprogramme erreicht
- Oft nicht im Gesundheitssystem erfasst
Experten warnen: Diese Gruppe wird häufig übersehen.
Die Zahlen zeigen klar: Alkohol ist längst kein Randproblem mehr.
Millionen Menschen trinken in gesundheitsschädlichen Mengen – und viele erhalten keine Hilfe.






