Ein Glas Wein zum Abendessen – ist das schon zu viel für die Fahrt nach Hause?
Viele Autofahrer sind unsicher, wie streng die Promillegrenze in der Schweiz tatsächlich ist.
Doch die rechtlichen Konsequenzen sind härter, als viele denken.
Die Promillegrenze in der Schweiz
Seit 2005 gilt in der Schweiz die europaweit vergleichsweise strenge Grenze:
0,5 ‰ Blutalkohol – erlaubt für die meisten Fahrer
0,1 ‰ bzw. faktisch 0,0 ‰ für Neulenker, Berufsfahrer und Personen, die gewerblich Fahrgäste transportieren
Was droht bei Überschreitung?
Schon kleine Mengen Alkohol können gravierende Folgen haben:
0,5–0,79 ‰: Busse, Verwarnung, Eintrag im Register
Ab 0,8 ‰: Führerausweisentzug, hohe Busse oder Geldstrafe
Ab 1,6 ‰: Längere Sperre, Fahreignungsabklärung
Wichtig: Auch unterhalb von 0,5 ‰ kann ein Unfall strafrechtliche Konsequenzen haben.
Warum Alkohol so gefährlich ist
Alkohol beeinträchtigt:
Reaktionszeit – bis zu 30 % langsamer
Sehvermögen – Tunnelblick und Fehleinschätzungen
Risikobereitschaft – erhöhte Aggressivität im Fahrverhalten
Schon ein kleines Bier kann genügen, um das Unfallrisiko drastisch zu erhöhen.
Promillegrenzen in Europa
Deutschland: 0,5 ‰ (0,0 ‰ für Fahranfänger)
Österreich: 0,5 ‰
Frankreich: 0,5 ‰ (0,2 ‰ für Fahranfänger)
Norwegen/Schweden: 0,2 ‰
Die Schweiz liegt also im europäischen Mittelfeld – aber mit sehr harten Strafen.
Die Regeln sind eindeutig: Schon geringe Mengen Alkohol können deinen Führerausweis und deine Sicherheit kosten.
Unser Tipp: Null Promille beim Autofahren.







