Kampfjets steigen auf – Norad meldet erneuten Zwischenfall
Wieder sind russische Militärmaschinen nahe der nordamerikanischen Luftverteidigungszone aufgetaucht.
US‑ und kanadische Jets eskortierten sie bis zum Verlassen des Sektors.
Experten sprechen von möglichen Verteidigungstests.
Norad greift ein: Kampfjets steigen gegen russische Maschinen
Am Wochenende registrierte das North American Aerospace Defense Command (Norad) erneut das Eindringen russischer Militärflugzeuge in die nördliche Luftverteidigungszone vor Alaska und Kanada.
Laut gmx.ch waren zwei russische Seeaufklärer vom Typ TU‑142 im Visier der Luftüberwachung. Die Maschinen hielten sich zwar nicht im Hoheitsgebiet der USA oder Kanadas auf, doch reichte ihr Vorstoss, um mehrere Abfangflüge auszulösen.
Beteiligte Flugzeuge im Einsatz
US‑Kampfjets: je zwei F‑22 und F‑35
Tankflugzeuge: vier KC‑135
Luftraumbeobachtung: ein E‑3 AWACS
Kanadische Kräfte: zwei CF‑18 und ein CC‑150 Tankflugzeug
Norad bestätigte, dass die russischen Maschinen bis zum Verlassen der Zone eskortiert wurden – ohne Verletzung des nationalen Luftraums.
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Regelmässige Zwischenfälle – kein Einzelfall
Zwischenfälle dieser Art kommen laut Norad regelmässig vor. Sie gelten nicht automatisch als direkte Bedrohung, sondern gehören zu den Herausforderungen der Luftüberwachung. Viele Militärexperten sehen darin Tests der Reaktionsfähigkeit westlicher Luft‑ und Frühwarnsysteme.
Bereits im Februar hatte es ähnliche Aktionen gegeben:
Russische TU‑95‑Langstreckenbomber
SU‑35‑Kampfjets
Luftraumüberwachungsflugzeug
Diese waren ebenfalls von NATO‑Jets abgefangen worden.
Was bedeutet «Luftverteidigungszone»?
Die Luftverteidigungszone ist kein rechtlicher Teil des nationalen Hoheitsgebiets, sondern eine Pufferzone vor dem Luftraum eines Staates.
In dieser Zone müssen alle Flugzeuge:
sich identifizieren,
ihre Koordinaten melden,
und mit den Luftkontrollstellen kommunizieren.
Ziel ist es, die nationale Sicherheit frühzeitig zu gewährleisten und potenzielle Bedrohungen zu erkennen.






