Luzern, 10. Oktober 2025 – Am internationalen Tag der psychischen Gesundheit lädt der Kanton Luzern gemeinsam mit Partnern zum grossen Aktionstag ein. Unter dem Motto «Lass uns reden!» wird die Kampagne Wie geht’s dir? mitten in die Bevölkerung getragen – mit offenen Gesprächen, Impulsen und Kulturprogrammen.
Psychische Gesundheit ins Zentrum rücken
Noch immer ist es für viele ein Tabu, über psychische Belastungen zu sprechen. Der Aktionstag will genau das ändern: Hemmschwellen abbauen, den Dialog fördern und zeigen, wie wichtig seelisches Wohlbefinden ist.
Im Vögeligärtli Luzern finden am Nachmittag sogenannte «Bänkligespräche» statt – kurze Gesprächsrunden mit Fachpersonen, Politiker:innen, Betroffenen und Angehörigen. Vorbeigehende können zuhören oder selbst Fragen stellen.
«Psychische Gesundheit gehört mitten in unseren Alltag», betont Christa Schwab, Programmleiterin Psychische Gesundheit des Kantons Luzern.
«Bänkligespräche» mitten in Luzern
Gesprächsdauer: ca. 15 Minuten
Themen: Alltag, Belastungen, Chancen der Prävention
Teilnehmende: Fachpersonen, Politiker:innen, Betroffene
Ziel: Austausch auf Augenhöhe
Die Kampagne Wie geht’s dir? zeigt sechs einfache Impulse, wie man das seelische Wohlbefinden stärken kann – etwa durch soziale Kontakte oder bewusste Pausen.
Theater & Diskussion in Horw
Auch Kultur spielt am Aktionstag eine Rolle:
In der Kulturmühle Horw wird das Theaterstück «Chlöisu – Die Wirklichkeit ist nicht alles» von Marco Michel gezeigt.
Es thematisiert das bewegte Leben des Musikers Chlöisu Friedli und die Tiefen der Psyche.
Im Anschluss folgt eine Podiumsdiskussion mit Fachpersonen aus der Psychiatrie.
Weitere Angebote:
Traversa lädt zum Austausch im Paranoia Palaver ein.
Die Stiftung Besuchsdienst Innerschweiz öffnet ihre Türen anlässlich des 25-Jahre-Jubiläums.
Alle Veranstaltungen sind kostenlos, einzig für das Theater ist eine Anmeldung nötig.
Ein Tag fürs Zuhören und Reden
Mit dem Aktionstag zeigt Luzern, dass psychische Gesundheit jede und jeden betrifft. Das gemeinsame Ziel: Gespräche anregen, Solidarität zeigen und die Psyche genauso ernst nehmen wie den Körper.







