Ein neues KI-Modell sorgt für Aufsehen: Es analysiert erstmals konkret, welche Berufsgruppen in der Schweiz bis 2030 massiv unter Druck geraten könnten.
Ein Ergebnis schockiert besonders – doch was ist wirklich dran?
Und wie viel Risiko besteht tatsächlich?
Welche Jobs laut Forschung besonders bedroht sind?
Platz 1 – Büro- & Administrationsberufe
➡ Laut OECD gelten Administrative Assistenz, Sachbearbeitung, Datenerfassung, einfache Backoffice-Aufgaben als am stärksten automatisierbar.
Grund:
Hoher Anteil repetitiver Tätigkeiten
KI-Tools übernehmen Datenanalyse, Dokumentenerstellung, Terminierung
Digitale Formulare ersetzen manuelle Eingaben
Schweiz-Bezug:
Gemäss Bundesamt für Statistik (BFS) arbeiten über 340’000 Personen in administrativen Tätigkeiten — also einer der grössten Berufsbereiche.
Darum ist Platz 1 kein Schock – aber ein Warnsignal.
Platz 2 – Kassierer & Retail-Verkauf einfache Tätigkeiten
Warum gefährdet?
Self-Checkout
Mobile Bezahlsysteme
KI-gestützte Lagerautomatisierung
In der Schweiz sichtbar:
Migros, Coop & Aldi haben Self-Scanning massiv ausgebaut.
Platz 3 – Telefon- und Kundendienst ohne Spezialisierung
Trends:
Chatbots
Voice-Assistenten
Automatisierte Hotline-Systeme
Viele Firmen in der Schweiz haben bereits KI-Chatlösungen eingeführt.
Platz 4 – einfache Buchhaltungs- und Finanzaufgaben
Gründe:
KI kann Belege prüfen
Automatisierte Steuer- und Bilanzsoftware
Machine Learning erkennt Fehler schneller als Menschen
Platz 5 – Transport & Logistik auf Kurzstrecken
Bedrohungen:
autonome Lieferfahrzeuge
Drohnenlogistik
teilautomatisierte Lagerhäuser
Schweiz:
Post & SwissLog testen bereits Robotik-Lösungen.
Welche Jobs dagegen wachsen werden?
Sehr geringe Automatisierungsgefahr
▶ Pflege & Medizin
▶ Pädagogik
▶ Psychologie
▶ Handwerksberufe
▶ IT-Sicherheit
▶ Green-Tech & Energie
Was bedeutet das für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer?
Jobs verschwinden selten komplett
Laut OECD verschwinden nicht ganze Berufe, sondern einzelne Tätigkeiten darin.
Neue Jobs entstehen schneller als alte verschwinden
WEF: Rund 69 Mio. neue Jobs weltweit durch KI und Digitalisierung.
Weiterbildungen werden entscheidend
Besonders in der Schweiz, wo Fachkräftemangel herrscht.






