Kurz vor dem Ziel der neunten Etappe der Tour de France ist es in Ussel zu einem Unfall mit einem Begleitfahrzeug gekommen. Ein Pressewagen prallte gegen die Absperrungen, mehrere Zuschauer wurden verletzt.
Pressewagen kracht in Absperrung
Laut GMX kam es wenige hundert Meter vor dem Zieleinlauf der neunten Tour-Etappe zu einem Unfall mit einem Fahrzeug der französischen Sportzeitung «L’Équipe». Der Wagen fuhr in Ussel gegen die Absperrungen entlang der Strecke. Acht Personen, die sich hinter der Absperrung befanden, wurden dabei verletzt.
Zwei der Verletzten mussten zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen aufgenommen, um die genauen Umstände des Unfalls zu klären.
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Fahrer soll Schwächeanfall erlitten haben
Nach Angaben des regionalen Senders Ici Limousin, dessen Leiter den Unfall beobachtete, könnte ein medizinisches Problem des Fahrers die Ursache gewesen sein. Demnach soll der Fahrer des Pressewagens möglicherweise einen Schwächeanfall erlitten haben.
Die Bedingungen während der Etappe waren besonders herausfordernd. In der Region wurden Temperaturen von bis zu 40 Grad Celsius gemessen. Aufgrund der grossen Hitze wurde die Etappe verkürzt – eine aussergewöhnliche Entscheidung in der Geschichte der Tour de France.
Ermittlungen laufen
Die Organisatoren und Behörden prüfen nun, wie es zu dem Unfall kommen konnte. Der Vorfall ereignete sich in einem besonders sensiblen Bereich kurz vor dem Ziel, wo sich zahlreiche Zuschauer entlang der Strecke aufhielten.






