Ein Aargauer ist wegen Tierquälerei verurteilt worden. Der Mann liess zwölf Schafe bei hohen Temperaturen ohne ausreichende Schattenmöglichkeiten auf einer Weide stehen. Die Tiere litten laut Behörden unter starker Atemnot.
Schafe bei bis zu 35 Grad ohne Schutz
Laut Aargauer Zeitung hielt der Mann Anfang August 2025 zwölf Schafe während dreier aufeinanderfolgender Tage auf Weiden, auf denen keine Schattenplätze vorhanden waren. Bei Temperaturen zwischen 29 und 35 Grad waren die Tiere der direkten Sonne ausgesetzt.
Nach Einschätzung der Staatsanwaltschaft führte die Situation bei den Schafen zu einer ausgeprägten Pumpatmung sowie zu mittelschwerer bis schwerer Atemnot. Der Halter habe dadurch eine unnötige Belastung und ein Leiden der Tiere in Kauf genommen.
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Bedingte Geldstrafe und Busse
Die Staatsanwaltschaft verurteilte den Aargauer in einem Strafbefehl wegen Tierquälerei. Das Urteil ist inzwischen rechtskräftig.
Der Mann erhielt eine bedingte Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu je 130 Franken. Die gesamte Summe beträgt 3900 Franken. Zusätzlich muss er eine Busse von 780 Franken bezahlen. Dazu kommen Strafbefehlsgebühren von 800 Franken.
Der sofort fällige Betrag beläuft sich damit auf insgesamt 1580 Franken.
Tierhalter müssen Schutz gewährleisten
Der Fall zeigt, dass Tierhalter auch bei Weidehaltung für ausreichenden Schutz vor extremen Wetterbedingungen sorgen müssen. Besonders bei hohen Temperaturen benötigen Nutztiere Zugang zu Schatten und Möglichkeiten zur Abkühlung.






