Im Aargau sind derzeit wieder vermehrt Telefonbetrüger aktiv.
Mehrere Personen wurden in den vergangenen Tagen Opfer solcher Maschen.
Dabei entstand ein Schaden von mehreren zehntausend Franken.
Falsche Polizisten und Bankmitarbeitende
Vorgehen der Betrüger
Die Täter geben sich telefonisch als Mitarbeitende von Banken oder als Polizeibeamte aus.
Typischer Ablauf:
- Anruf mit angeblichen Sicherheitsproblemen
- Aufforderung, Geld abzuheben
- Übergabe an sogenannte „Kuriere“
- Druck durch angebliche Dringlichkeit
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Mehrere Opfer in kurzer Zeit
Eine 79-jährige Frau übergab über 10’000 Franken an einen Unbekannten vor ihrer Haustür.
Eine 83-jährige Frau verlor ebenfalls einen grösseren Geldbetrag.
In einem weiteren Fall konnte die Polizei eine Seniorin rechtzeitig stoppen, nachdem sie bereits 15’000 Franken abgehoben hatte.
Festnahme eines mutmasslichen Kuriers
Im Rahmen der Ermittlungen wurde in Oberentfelden ein 37-jähriger Mann festgenommen.
Er hatte laut Polizei einen Umschlag mit Bargeld bei sich, der mutmasslich aus einer Betrugshandlung stammt.
Die Kantonspolizei Aargau hat die Ermittlungen aufgenommen.
Warnung der Behörden
Die Polizei betont, dass die Betrugsmasche erneut stark zunimmt.
Wichtige Hinweise:
- keine Geldübergabe an unbekannte Personen
- keine sensiblen Informationen am Telefon preisgeben
- im Zweifel direkt bei offizieller Stelle nachfragen
- Angehörige bei älteren Personen frühzeitig einbeziehen






