Bei der Schiesserei am sogenannten «Aarauer Rave» in der Nacht auf Sonntag ist eine 22-jährige Frau ums Leben gekommen. Fünf weitere Menschen wurden verletzt und befinden sich im Spital. Nach Angaben der Kantonspolizei Aargau haben alle sechs Opfer ihren Wohnsitz in der Schweiz.
22-jährige Frau stirbt noch vor Ort
Die tödlichen Schüsse fielen in der Nacht auf Sonntag im Bereich des Aarauer Schachens. Eine 22-jährige Frau erlitt dabei schwere Verletzungen und starb noch vor Ort, wie Polizeisprecher Pascal Wenzel vor den Medien erklärte.
Fünf weitere Personen wurden verletzt. Dabei handelt es sich um vier junge Männer und eine Frau, die zur Behandlung in ein Spital gebracht wurden.
Nach vorläufigen Erkenntnissen der Polizei sind insgesamt sechs Menschen von der Schiesserei betroffen. Die Opfer sind zwischen 24 und 27 Jahre alt.
Alle Opfer haben Wohnsitz in der Schweiz
Nach Angaben der Kantonspolizei Aargau haben alle sechs Opfer ihren Wohnsitz in der Schweiz. Weitere Angaben zur Identität der Betroffenen wurden zunächst nicht veröffentlicht.
Die Hintergründe der Schüsse sind weiterhin Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die Polizei klärt unter anderem, was sich während der Veranstaltung ereignet hat und wie es zur Schiesserei kommen konnte.
Für Angehörige und Augenzeugen wurde eine Informationslinie eingerichtet. Betroffene können sich dort mit Fragen und Informationen an die Behörden wenden.
Polizeieinsatz im Aarauer Schachen läuft weiter
Auch am Sonntagmorgen war die Polizei weiterhin mit einem grösseren Einsatz vor Ort. Das Gebiet rund um den Aarauer Schachen soll nach Angaben der Kantonspolizei weiterhin gemieden werden.
Die Behörden bitten die Bevölkerung, Absperrungen zu beachten und den Einsatzbereich nicht zu betreten. Weitere Informationen zum Stand der Ermittlungen sollen nach Angaben der Polizei folgen.
Die Kantonspolizei Aargau untersucht nun die Umstände der Schiesserei. Zu einem möglichen Tatverdächtigen, einem Motiv oder einer verwendeten Waffe lagen zunächst keine weiteren bestätigten Angaben vor.





