02.09.2026 – UPDATE
Die Ermittlungen zur Bluttat in Aarau AG sind weiter fortgeschritten. Nach bisherigen Erkenntnissen handelte der 43-jährige Beschuldigte allein und gab am Rand eines Rave-Events auf dem Gelände der Pferderennbahn wahllos Schüsse ab. Die Tat forderte ein Todesopfer und mehrere Verletzte. Eine weitere Gefahr für die Bevölkerung besteht laut den Behörden nicht.
43-Jähriger stellte sich der Polizei
Der 43-jährige Beschuldigte, ein gebürtiger Schweizer mit Wohnsitz im Kanton Jura, befindet sich in Untersuchungshaft. Er stellte sich in der Nacht auf Montag bei der Kantonspolizei Jura.
Die Ermittlungen der Kantonspolizei Aargau waren zu diesem Zeitpunkt bereits weit fortgeschritten. Eine wichtige Rolle spielte dabei der Hinweis eines Augenzeugen, dem unmittelbar nach der Tat ein weisser Lieferwagen aufgefallen war.
Nach der Festnahme stiessen die Ermittler am jurassischen Wohnort des Beschuldigten auf den Lieferwagen. Darin wurden ein Kalaschnikow-Sturmgewehr und zwei Pistolen sichergestellt. Die Waffen sind auf den Beschuldigten registriert.
Waffen und Patronenhülsen zugeordnet
Die sichergestellten Waffen sowie am Tatort gefundene Patronenhülsen lassen sich nach bisherigen Erkenntnissen dem 43-Jährigen zuordnen. Auch das Verletzungsbild der Opfer stützt diese Einschätzung.
Nach den bisherigen Erkenntnissen dürfte der Beschuldigte mit dem Lieferwagen nach Aarau gefahren sein. Anschliessend gelangte er zu Fuss auf das Gelände der Pferderennbahn, wo zu diesem Zeitpunkt der Rave-Event stattfand.
Die Auswertung der Tatortarbeiten lässt darauf schliessen, dass der Mann aus verschiedenen Positionen von ausserhalb des Geländes wahllos zahlreiche Schüsse auf das Festivalgelände abgab.
Ein Todesopfer und mehrere Verletzte
Die Bluttat forderte ein Todesopfer. Fünf Personen wurden durch Schüsse verletzt. Zwei von ihnen befinden sich weiterhin im Spital, sind jedoch ausser Lebensgefahr und dürften in den kommenden Tagen entlassen werden können.
Inzwischen meldete sich zudem ein weiteres mögliches Opfer. Die Person könnte durch ein abgepralltes Projektil leicht verletzt worden sein.
Auch ein wegfahrendes Auto wurde von mindestens einem Projektil getroffen. Im Fahrzeug befanden sich vier Personen. Nach den bisherigen Erkenntnissen handelt es sich bei den betroffenen Personen um Zufallsopfer.
Ermittler gehen von Amoklauf aus
Die Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau hat eine Strafuntersuchung eröffnet. Das genaue Motiv des Beschuldigten ist weiterhin unklar.
Nach vorläufiger Einschätzung der Ermittler ist die Tat als Amoklauf einzustufen. Hinweise auf einen terroristischen oder extremistischen Hintergrund liegen derzeit nicht vor.
Auch gibt es nach aktuellem Ermittlungsstand keine Anzeichen für Mittäter. Weshalb der Rave-Event zum Ziel des Schützen wurde, ist weiterhin Gegenstand der Ermittlungen.
Für die Bevölkerung besteht laut den bisherigen Erkenntnissen keine weitere Gefahr.
31.08.2026
Nach den Schussabgaben vom frühen Sonntagmorgen in Aarau AG hat die Polizei einen 43-jährigen Schweizer festgenommen. Der Mann wurde in der Nacht auf Montag im Rahmen der Fahndung angehalten und steht dringend unter Tatverdacht. Bei der Schiesserei im Schachen wurde eine Person tödlich verletzt, mehrere weitere Menschen wurden verletzt.
Tatverdächtiger in der Nacht festgenommen
Am Sonntag, 30. August 2026, kam es gegen 2.30 Uhr bei der Pferderennbahn im Schachen in Aarau zu mehreren Schussabgaben. Dabei wurden mehrere Personen verletzt. Eine Person erlag ihren Verletzungen noch vor Ort.
Im Anschluss leitete die Kantonspolizei Aargau umfangreiche Fahndungsmassnahmen ein. Am Montag, 31. August 2026, kurz vor 1 Uhr konnte ein 43-jähriger Schweizer angehalten werden.
Die Polizei nahm den Mann daraufhin unter dringendem Tatverdacht fest. Weitere Angaben zur Person werden derzeit nicht gemacht.
Ermittlungen zu Tat und Motiv laufen
Die Ermittlungen zum genauen Hergang der Schiesserei sowie zu den Hintergründen und dem möglichen Motiv sind weiterhin im Gang.
Nach aktuellem Ermittlungsstand gehen die Behörden von einem Einzeltäter aus. Ob der festgenommene 43-Jährige tatsächlich für die Schussabgaben verantwortlich ist, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Bis zur weiteren Klärung gilt für den Beschuldigten die Unschuldsvermutung.
Medienkonferenz am Mittwoch
Die Kantonspolizei Aargau will die Öffentlichkeit und die Medienschaffenden über den aktuellen Stand der Ermittlungen informieren. Eine erneute Medienkonferenz findet am Mittwoch, 2. September 2026, um 14 Uhr bei der Mobilen Polizei in Schafisheim statt.
Anlässlich der Medienkonferenz sollen die neuesten Erkenntnisse zum Fall bekanntgegeben werden. Bis dahin werden von den zuständigen Behörden keine weiteren Informationen herausgegeben.






