Schockmoment im Berufsverkehr
Donnerstagmorgen, dichter Verkehr auf der A3 bei Zürich-Süd – plötzlich fährt ein Reisecar rückwärts.
Was dann passiert, löst ein Verkehrschaos aus, das bis Zürich-West reicht.
Fünf Fahrzeuge krachen ineinander, hunderte Pendler stehen im Stau.
Reisecar aus Serbien verursacht Auffahrkollision
Kurz nach 6.30 Uhr fuhr ein serbischer Reisecar durch den Üetlibergtunnel in Richtung Chur.
Nach dem Tunnel stoppte der Buschauffeur auf dem Überholstreifen – und setzte dann rückwärts, mutmasslich, um Richtung Zürich-City abzubiegen.
Währenddessen kam es hinter dem Car zu einer Auffahrkollision von fünf Fahrzeugen.
Zum Glück wurde niemand verletzt, doch der Schock sass tief.
Polizist beobachtet Manöver – Fahndung eingeleitet
Ein zufällig vorbeifahrender Polizist auf dem Arbeitsweg beobachtete das gefährliche Manöver und alarmierte sofort die Kantonspolizei Zürich.
Kurze Zeit später entdeckte eine Patrouille der Stadtpolizei Zürich den Reisecar.
Der 61-jährige Chauffeur – ein Kosovare – wurde vorübergehend festgenommen.
„Ein solches Verhalten auf der Autobahn ist brandgefährlich. Wir haben Ermittlungen eingeleitet“, so ein Sprecher der Kantonspolizei Zürich.
Dem Fahrer wurde ein Fahrverbot für die Schweiz auferlegt.
Ermittlungen laufen – schweres Verkehrsdelikt
Die Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis ermittelt wegen eines schweren Verkehrsdelikts.
Der genaue Hergang und die Motivation des Buschauffeurs sind noch unklar.
Klar ist: Sein Rückwärtsmanöver hätte schwer enden können – besonders bei einem vollbesetzten Reisecar im Berufsverkehr.
Massive Verkehrsbehinderungen am Morgen
Der Unfall führte zu Staus bis über die Verzweigung Zürich-West hinaus.
Pendler steckten zwischen Wettswil und Zürich-Süd im morgendlichen Chaos fest.
Die Bergungsarbeiten und Verkehrslenkung dauerten mehrere Stunden.










