Ein kurzer Moment – dann verliert ein Auto bei Tempo die Haftung.
Auf der A3 bei Niederurnen geriet am Mittwochabend eine junge Lenkerin ins Rutschen und hatte keine Chance mehr, ihr Fahrzeug zu kontrollieren.
Am Ende blieb nur noch Totalschaden – und die Frage, wie schnell Aquaplaning zur Gefahr wird.
Was auf der A3 passiert ist
Am Mittwoch, 26. November 2025, gegen 20.00 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 bei Niederurnen (Fahrtrichtung Zürich) ein Selbstunfall.
Die 27-jährige Autofahrerin fuhr nach der Einfahrt Niederurnen auf der Überholspur, als sie mutmasslich wegen Aquaplaning ins Rutschen geriet.
Der Ablauf in Kürze
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Auto verliert auf nasser Fahrbahn die Haftung
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Lenkerin verliert die Kontrolle
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Fahrzeug wird zur Leitplanke gelenkt
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Auto kommt danach zum Stillstand
Airbags ausgelöst – Lenkerin im Spital
Beim Unfall:
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lösten alle Airbags aus
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auch der Gurtstraffer wurde aktiviert
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am Auto entstand Totalschaden
Die 27-Jährige wurde zur medizinischen Abklärung mit der Sanität ins Spital gebracht.
Das Fahrzeug musste abgeschleppt werden.
Aquaplaning: Wenn Wasser die Kontrolle übernimmt
Aquaplaning entsteht, wenn sich zwischen Reifen und Fahrbahn ein Wasserfilm bildet.
Die Folge: Das Auto „schwimmt“ – und reagiert kaum noch auf Lenk- oder Bremsbefehle.
Typische Risikofaktoren:
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hohe Geschwindigkeit bei Regen
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Spurrillen auf Autobahnen
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abgefahrene Reifen
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plötzliche Wasserflächen nach Kurven oder Einfahrten
Merksatz: Lieber 10 km/h langsamer – statt 10 Meter zu spät.










