Auf der Autobahn A2 zwischen Reiden und Rothenburg wird bis 2028 eine Geschwindigkeits-Harmonisierungs- und Gefahren-Warnanlage (GHGW) realisiert. Die Bauarbeiten starten Mitte September 2026 und führen zunächst zwischen den Anschlüssen Rothenburg und Sursee in beiden Fahrtrichtungen zu Verkehrseinschränkungen.
Neue Anlage soll Verkehr und Sicherheit verbessern
Das Bundesamt für Strassen (ASTRA) setzt die neue GHGW-Anlage schrittweise zwischen Reiden und Rothenburg um. Die Anlage soll künftig dazu beitragen, den Verkehr bei zunehmendem Verkehrsaufkommen zu harmonisieren, Staus zu reduzieren und die Verkehrssicherheit zu erhöhen.
GHGW-Anlagen greifen automatisch in das Verkehrsmanagement ein. Steigt das Verkehrsaufkommen, wird die zulässige Höchstgeschwindigkeit stufenweise reduziert. Dadurch soll der Verkehr gleichmässiger fliessen und die Bildung von Staus verhindert oder zumindest reduziert werden.
Arbeiten zwischen Rothenburg und Sursee
Die Umsetzung erfolgt in mehreren Etappen. Den Anfang macht der Abschnitt zwischen Rothenburg und Sursee.
Für die neue Anlage werden unter anderem zahlreiche Signalportale gebaut. Auf diesen werden später die Signalisationsanlagen und Messgeräte montiert. Die Signalportale werden ab Mitte September 2026 bis Mai 2028 auf dem gesamten Abschnitt zwischen Reiden und Rothenburg erstellt und installiert.
Anschliessend folgen die Verkabelung, die Installation der steuerungstechnischen Elemente sowie die Feinabstimmung der Anlage.
Verkehrseinschränkungen bis August 2027
Die ersten Bauarbeiten finden ab Mitte September 2026 bis voraussichtlich August 2027 zwischen dem Anschluss Rothenburg und dem Anschluss Sursee statt. Betroffen sind beide Fahrtrichtungen.
Während dieser Arbeiten müssen Verkehrsteilnehmende auf dem betroffenen Abschnitt mit Einschränkungen rechnen. Das ASTRA setzt die Arbeiten schrittweise um, damit die neue Verkehrsmanagementanlage bis 2028 auf dem gesamten Abschnitt zwischen Reiden und Rothenburg realisiert werden kann.






