Ein Moment der Unkontrollierbarkeit – und ein Tunnel wird zur Einsatzstelle.
Auf der A16 im Jura kam es am Samstagvormittag zu einem Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen.
Die Folge: Verletzte, gesperrte Fahrbahn und ein Grossaufgebot an Rettungskräften.
Unfall im Mont-Russelin-Tunnel
Der Unfall ereignete sich am 16. Mai 2026 gegen 11:40 Uhr im Mont-Russelin-Tunnel in Fahrtrichtung St-Ursanne.
Eine Autofahrerin geriet aus bislang ungeklärten Gründen von der Fahrbahn.
Dabei durchbrach sie die doppelte Leitplanke.
Kettenreaktion mit mehreren Fahrzeugen
Nach dem ersten Kontrollverlust kam es zu einer Reihe von Kollisionen:
- Erst streifte das Fahrzeug ein entgegenkommendes Auto
- Danach folgte ein zweiter, stärkerer Zusammenstoss
- Weitere zwei Fahrzeuge wurden beschädigt
Der Tunnel wurde dadurch kurzfristig zum Gefahrenbereich für den Gegenverkehr.
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Drei Personen leicht verletzt
Vier Rettungswagen wurden zur Unfallstelle entsandt.
Rettungssanitäter versorgten drei Personen vor Ort.
Alle Verletzungen wurden als leicht eingestuft.
Ein Transport ins Spital war dennoch erforderlich.
Grosseinsatz im Tunnel
Im Einsatz standen mehrere Organisationen:
- Rettungsdienste mit vier Ambulanzfahrzeugen
- Feuerwehr Delémont
- Feuerwehr Porrentruy
- Kantonspolizei Jura
Die Einsatzkräfte sicherten die Unfallstelle und stellten den Brandschutz sicher.
Tunnel mehrere Stunden gesperrt
Für die technische Untersuchung und Bergungsarbeiten wurde der Mont-Russelin-Tunnel vollständig gesperrt.
Die Sperrung dauerte rund drei Stunden.
Eine Umleitung wurde eingerichtet.
Der Verkehr auf der A16 war dadurch erheblich beeinträchtigt.






