Ein lautes Beschleunigen, Sekunden später ein heftiger Crash.
In Birmensdorf im Kanton Zürich hat ein mutmasslicher Raserunfall am Mittwochabend vier verletzte Personen gefordert – darunter zwei Kinder.
Besonders brisant: Der mutmassliche Unfallverursacher war mit einem 830 PS starken Sportwagen unterwegs.
Sportwagen gerät auf Gegenfahrbahn
Der Unfall ereignete sich am Mittwoch, 6. Mai 2026, gegen 16.45 Uhr auf der Waldeggstrasse Richtung Uitikon-Waldegg.
Laut bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Zürich beschleunigte ein 52-jähriger britischer Lenker seinen leistungsstarken Personenwagen mutmasslich stark.
Dabei verlor er offenbar die Kontrolle über das Fahrzeug.
Der Wagen geriet auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit einem korrekt entgegenkommenden Auto.
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Zwei Kinder unter den Verletzten
Im entgegenkommenden Fahrzeug befanden sich zwei Frauen im Alter von 32 und 65 Jahren sowie zwei Kinder im Alter von 6 und 11 Jahren.
Alle vier Personen wurden verletzt.
Die Rettungsdienste des Spitals Limmattal sowie Schutz & Rettung Zürich brachten die Verletzten mit leichten bis mittelschweren Verletzungen ins Spital.
Auch der mutmassliche Unfallverursacher und seine Beifahrerin mussten medizinisch kontrolliert werden.
Fahrzeuge sichergestellt
Die Polizei stellte beide Unfallfahrzeuge sicher.
Die genaue Unfallursache wird nun durch die Kantonspolizei Zürich gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Limmattal-Albis untersucht.
Gegen den 52-Jährigen wird wegen eines mutmasslichen Raserdelikts ermittelt.
Waldeggstrasse stundenlang gesperrt
Wegen der umfangreichen Rettungs- und Ermittlungsarbeiten blieb die Waldeggstrasse bis etwa 19.30 Uhr gesperrt.
Die Verkehrsgruppe der Feuerwehr Birmensdorf-Aesch richtete eine Umleitung ein.
Der Unfall sorgte im Feierabendverkehr für erhebliche Behinderungen.







