Spaziergänger entdecken riesigen Meeresriesen – Rettungsversuch scheiterte
Ein 400 Kilogramm schwerer Mondfisch ist an der Küste von Marina di Ravenna tot angespült worden.
Das Tier war bereits Tage zuvor in Not gesichtet worden. Ein Rettungsversuch durch die Küstenwache und Umweltschützer scheiterte – jetzt wollen Wissenschaftler die Todesursache klären.
Rettungsversuch blieb erfolglos
Der 2,5 Meter lange Fisch wurde am Strand nahe der Hafenmole entdeckt.
Mitarbeitende der Umweltschutzorganisation Cestha versuchten gemeinsam mit der Küstenwache, das Tier zurück ins offene Meer zu bringen.
Trotz aller Bemühungen starb der Mondfisch vor Ort.
Wissenschaftliche Untersuchung
Eine erste Analyse ergab keine Hinweise auf menschliche Einwirkung:
Keine Verletzungen durch Bootsschrauben oder Netze
Verdacht: Erkrankung könnte Schwimm- und Nahrungsaufnahme beeinträchtigt haben
Das CERT-Team der Universität Padua führt nun weitere Analysen durch, um mehr über die Todesursache und die rätselhafte Art zu erfahren.
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Die Welt der Mondfische
Mondfische gelten als grösste Knochenfische der Erde:
Mola mola: bis zu 1 Tonne
Mola alexandrini: Rekord 2.744 kg, Länge 3,25 m (Azoren)
Ernährung: Quallen, Plankton, gallertartige Lebewesen
Lebensraum: meist offene Gewässer, gelegentlich im Mittelmeer
Häufung von Strandungen
Die italienische Adriaküste verzeichnet in den letzten Jahren mehrere Strandungen von Mondfischen:
Casal Borsetti, Marina Romea
Spektakulär: 1.000 kg Mondfisch in Valverde di Cesenatico – Bergung mit Kran
Wissenschaftler sehen darin Hinweise auf Umweltstress oder Erkrankungen, die die Tiere anfälliger machen.







