In Argentinien hat die Umsiedlung von 30 Löwen und Tigern aus dem ehemaligen Zoo Luján begonnen. Die Tiere sollen in Schutzgebiete in den USA und Südafrika gebracht werden. Organisiert wird die bisher grösste Rettungsaktion der Tierschutzorganisation Vier Pfoten, die sich seit 2025 um die Tiere kümmert.
Löwen und Tiger verlassen ehemaligen Zoo
Die Grosskatzen stammen aus dem ehemaligen Zoo Luján rund 70 Kilometer westlich von Buenos Aires. Die Einrichtung wurde 2020 geschlossen. Nach einer Vereinbarung mit der argentinischen Regierung übernahm die Tierschutzorganisation Vier Pfoten vor rund einem Jahr die Verantwortung für die verbliebenen Tiere.
Insgesamt sollen 30 Löwen und Tiger in geeignete Schutzeinrichtungen gebracht werden. 15 Tiere werden in das Wildtierschutzgebiet The Wild Animal Sanctuary im US-Bundesstaat Colorado transportiert. Die übrigen Grosskatzen sollen im Schutzzentrum Lionsrock in Südafrika untergebracht werden.
Laut GMX hatte Vier Pfoten bei einer früheren Untersuchung festgestellt, dass die Grosskatzen unter schwierigen Bedingungen lebten und Unterstützung benötigten. Die Organisation kümmerte sich zunächst um die tägliche Versorgung der Tiere und arbeitete gleichzeitig an einer langfristigen Lösung für deren Unterbringung.
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Bekannte Tiere wie Kalu und Shelby dabei
Die Umsiedlung betrifft unter anderem Grosskatzen mit den Namen Brynn, Bella, Kalu und Shelby. Für die Tiere bedeutet der Transport den Wechsel aus ihrer bisherigen Umgebung in speziell auf die Haltung geretteter Wildtiere ausgerichtete Schutzgebiete.
Die Aktion gilt für Vier Pfoten als bislang umfangreichste Mission dieser Art. Der Transport der Tiere erfolgt schrittweise, wobei die Grosskatzen in ihren neuen Einrichtungen dauerhaft betreut werden sollen.
Bereits zuvor waren zwei Braunbären aus dem ehemaligen Zoo Luján umgesiedelt worden. Die Tiere Gordo und Florencia wurden im Februar in ein Schutzgebiet in Bulgarien gebracht.
Schutzgebiete als neues Zuhause
Mit der Verlegung der Grosskatzen setzt Vier Pfoten die schrittweise Räumung des ehemaligen Zoos fort. Die Organisation will den Tieren damit langfristig bessere Bedingungen bieten und sie in Einrichtungen unterbringen, die auf gerettete Wildtiere spezialisiert sind.
Die Umsiedlung der 30 Löwen und Tiger ist noch nicht abgeschlossen. Weitere Details zu den einzelnen Transporten und zum genauen Ablauf wurden in den vorliegenden Informationen nicht genannt.






