Warnstreik bei Stadtbus Winterthur
Seit Dienstagmorgen 04.30 Uhr steht ein Teil der Belegschaft von Stadtbus Winterthur im Streik.
„Der reguläre Betrieb wird vorübergehend nicht mehr möglich sein“, sagte Ronja Jansen von der Gewerkschaft VPOD kurz vor Streikbeginn.
Normalerweise stünden 60 Fahrzeuge im Einsatz, aktuell seien es jedoch nur etwa 20. Fahrgäste wurden gebeten, den Fahrplan zu konsultieren und mehr Reisezeit einzuplanen. Laut gmx.ch finden zudem Aktionen wie Flyer-Verteilungen am Bahnhof statt.
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Konflikt um Arbeitsbedingungen
Hintergrund des Streiks sind langjährige Konflikte:
Kurzfristige sogenannte Springertage mit möglichen Minusstunden
Zu tiefe Nachtzuschläge
Mängel bei Ersatzdiensten und Dienstplanung
Verpflichtung zur Kostenbeteiligung bei Schäden ohne klare rechtliche Grundlage
VPOD betonte, dass die Mitarbeitenden die Streikmassnahme als letzte Möglichkeit sehen. Ein anonymer Fahrer erklärte:
„Wir haben in den letzten Jahren unhaltbare Arbeitsbedingungen ausgehalten. Jetzt ist der Punkt erreicht, an dem es so nicht weitergeht. Der Stadtrat lässt uns keine andere Wahl.“
Reaktionen von Stadtbus und Stadtrat
Matthias Gerth von Stadtbus Winterthur bestätigte den reduzierten Fahrzeugbetrieb, bestritt jedoch aggressive Konfrontationen durch Vorgesetzte.
Der Stadtrat bot Gespräche an, die der VPOD zunächst ablehnte und zunächst die Erfüllung der Forderungen verlangte.










