155 km/h – dort, wo eigentlich deutlich weniger erlaubt ist.
Was als riskantes Fahrmanöver beginnt, endet für einen 27-jährigen Autofahrer mit massiven Konsequenzen.
Die Polizei greift hart durch.
Kontrolle auf der Kantonsstrasse
Am Freitag führte die Kantonspolizei Thurgau gezielte Geschwindigkeitskontrollen durch.
Ort: Kantonsstrasse zwischen Dickihof und Basadingen
Kurz vor 14 Uhr wurde ein Fahrzeug mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit gemessen.
Die entscheidenden Zahlen
- Gemessene Geschwindigkeit: 155 km/h
- Nach Abzug der Toleranz: +70 km/h Überschreitung
- Einstufung: Raserdelikt
Ein solches Tempo ausserorts liegt weit über dem gesetzlich erlaubten Rahmen und gilt in der Schweiz als besonders schweres Verkehrsdelikt.
Was genau ist ein Raserdelikt?
Ein Raserdelikt liegt vor, wenn:
- die Geschwindigkeit massiv überschritten wird
- andere Verkehrsteilnehmer gefährdet werden
- besonders riskantes Fahrverhalten vorliegt
In der Schweiz kann dies zu:
- Freiheitsstrafen
- Führerscheinentzug
- Fahrzeugbeschlagnahmung
führen.
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Überholmanöver zur falschen Zeit
Besonders gefährlich:
Der Fahrer überholte zum Zeitpunkt der Messung ein anderes Fahrzeug – und das bei extrem hoher Geschwindigkeit.
Solche Situationen erhöhen das Unfallrisiko massiv und gelten als hochgefährlich.
Konsequenzen für den Fahrer
Der 27-jährige italienische Staatsbürger muss mit empfindlichen Strafen rechnen:
- Führerausweis entzogen (via Strassenverkehrsamt)
- Auto sichergestellt
- Verfahren durch die Staatsanwaltschaft Frauenfeld
Die Staatsanwaltschaft Frauenfeld hat die rechtlichen Schritte bereits eingeleitet.
Null Toleranz bei Rasern
Der Fall zeigt klar:
Wer massiv zu schnell fährt, riskiert nicht nur Strafen – sondern auch Leben.
Geschwindigkeit ist kein Spiel. Schon wenige Sekunden können über Sicherheit oder Katastrophe entscheiden.







