Ihre Heimat in Trümmern, ihre Körper verletzt – jetzt finden sie Schutz in der Schweiz.
Mit einem zweiten Evakuationsflug sind weitere Kinder aus dem Gazastreifen in Schweizer Spitälern angekommen.
Die humanitäre Aktion ist damit offiziell abgeschlossen.
Letzter Rettungsflug: Kinder aus Gaza in Zürich & Genf gelandet
13 Kinder & 51 Angehörige evakuiert
Am Freitag landete ein medizinischer Evakuationsflug aus Jordanien mit 13 verletzten Kindern und 51 Angehörigen in der Schweiz.
Die Ankunft markiert das Ende der humanitären Aktion, die seit August 2025 geplant war – laut Bundesrat.admin.ch.
Details zur zweiten Operation:
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MEDEVAC-Flugzeug von SAS, begleitet vom Lufttransportdienst des Bundes (LTDB)
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Landungen in Zürich und Genf
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Betreuung durch acht Schweizer Kantone
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Aufnahme & medizinische Versorgung in Uni- und Kantonsspitälern

Das Gesamtbild: 20 Kinder, 78 Begleitpersonen
Die Evakuierung verlief in zwei Etappen:
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Erste Operation: 24. Oktober 2025
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Zweite Operation: 28. November 2025
Gesamtbilanz der humanitären Aktion:
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20 verletzte Kinder aufgenommen
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78 Familienangehörige evakuiert
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Insgesamt rund 100 Personen in Sicherheit gebracht

Medizinische Hilfe über Kantonsgrenzen hinweg
Wer hilft – und wie?
Folgende Kantone haben die Kinder aufgenommen:
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Basel-Stadt
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Freiburg
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Genf
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Graubünden
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Jura
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Tessin
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Waadt
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Wallis
Kriterien für die Zuteilung:
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Medizinischer Bedarf
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Kapazitäten in Spitälern
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Betreuungsstruktur vor Ort
Falls die Behandlungskosten nicht durch Krankenkassen gedeckt werden, übernehmen sie die Spitäler oder Kantone selbst.

Internationale Zusammenarbeit auf höchstem Niveau
Wer war beteiligt?
Diese Aktion war nur möglich durch das Zusammenspiel zahlreicher Akteure:
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Bundesämter: EJPD, EDA, EDI, VBS
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Internationale Partner: Norwegen, WHO, Médecins Sans Frontières
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Hilfswerke: Schweizerisches Korps für humanitäre Hilfe (SKH)
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Fluglogistik: LTDB & SAS
Ablauf:
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Evakuierung aus Gaza nach Jordanien
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Stabilisierung vor Ort
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Weiterflug in die Schweiz nach Sicherheitsprüfungen durch Schweiz & Israel
Menschlichkeit kennt keine Grenzen
Mit der Aufnahme dieser Kinder zeigt die Schweiz gelebte Humanität.
Während in Gaza medizinische Hilfe kaum noch möglich ist, finden diese jungen Patient:innen jetzt Sicherheit und Behandlung – inmitten eines der reichsten Länder der Welt.
Diese Aktion ist mehr als ein Zeichen. Sie ist gelebte Verantwortung – und ein Aufruf an andere Länder, ebenfalls zu handeln.










